Gesundheitsstation

Schon lange stand fest, in Guigobane auch eine Gesundheitsstation zu bauen.
Aber mal fehlte es am Geld, dann an einem Grundstück, dann an der Genehmigung. Und dann verstarb auch noch 2018 völlig unerwartet unsere liebe mosambikanische Freundin Joaquina Siquice, deren Aufgabe es immer gewesen war, den Kontakt zwischen den Einwohnern Guigobanes, dem Partnerverein Mahlahle und
Ein Licht für Afrika aufrechtzuerhalten. 

2019 machte sich eine Abordnung des ELfA-Rates auf den Weg, um die Kontakte wiederzubeleben und den Bau der Gesundheitsstation endlich in Angriff zu nehmen. Erfolg auf der ganzen Linie: Als wir versprachen, wieder für die Finanzierung aufkommen zu können, ließ es sich der Dorfälteste nicht nehmen, ein Grundstück springen zu lassen. Das Gesundheitsministerium gab daraufhin grünes Licht und versprach Unterstützung!

Und dann kam der nächste Schicksalsschlag: Corona! Das Bauprojekt konnte allerdings dennoch vollendet werden, dieses Mal eben ohne ELfA.

Pandemiebedingt konnten wir an der Einweihung der Gesundheitsstation leider nicht teilnehmen. Die offizielle Eröffnung erfolgte durch den damaligen Gouverneur der Provinz Inhambane und heutigen Präsidenten Mosambiks, Daniel Chapo.

2026 war es endlich soweit. Eine kleine, aber feine Gruppe des Chores – immerhin 31 Personen – besuchte „unsere“ Gesundheitsstation. Der leitende Arzt führte die Gruppe durch die Räumlichkeiten und hob hervor, wie selbstverständlich das Gesundheitszentrum inzwischen zur medizinischen Versorgung der gesamten Region gehört. Zwei Krankenschwestern wohnen dauerhaft in einer eigens dafür errichteten Unterkunft auf dem Gelände und stehen den Menschen dadurch rund um die Uhr zur Verfügung. 

Ein Schwerpunkt ist die gynäkologische Abteilung. Auch Impfungen können direkt vor Ort durchgeführt werden, da eine solarbetriebene Kühlbox die notwendige Lagerung der Impfstoffe sicherstellt.