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Auf dem schwarzen Kontinent findet man allerorten Löcher, die gestopft werden müssen. Wie kommt man dann gerade auf Dörfer in Mosambik, die man selbst auf Google Maps vergebens sucht? Die zufällige Begegnung mit der mosambikanischen Künstlerin Joaquina Siquice, die seiner Zeit im Saarland lebte und künstlerisch tätig war, ist des Rätsels Lösung.

von links nach rechts: 2008, Mädchen aus Picoco heißen uns mit akrobatischen Tänzen willkommen; 2013, Einweihung des ersten Trinkwasserbrunnens in Guigobane mit Mama Joaquina; 2015, Bautrupp zur Erweiterung der Schule, im Hintergrund das erste Schulgebäude aus dem Jahr 2010.

Joaquina stellte den Kontakt zu den Menschen in dem ehemaligen Flüchtlingslager Picoco, nur 40 km von der Hauptstadt entfernt, und dem Dorf ihrer Ahnen her, Guigobane, 500 km nördlich in entgegengesetzter Richtung, idyllisch am Indischen Ozean gelegen.

„Die Bewohner Picocos waren – abgesehen von Joaquinas Familie – die ersten Mosambikaner, mit denen wir 2008 bei unserer ersten Reise ins Land in Kontakt kamen“, erinnert sich Christoph Goergen. „Eine bunt zusammengewürfelte Dorfgemeinschaft aus mosambikanischen Binnenflüchtlingen. Ursache war die große Flutkatastrophe im Jahr 2000. Menschen, die nicht einmal dieselbe Sprache sprachen, bekamen mit Picoco die Chance auf einen Neuanfang. Und wir – dank Mama Joaquina – mittendrin!

Wer wissen möchte, warum sich ELfA schließlich aus Picoco zurückzog und mit Guigobane eine neue Aufgabe fand, liest einfach weiter.