Christian-Kretzschmar-Schule

Ein Licht für Afrika ging 2007 aus einem Schulprojekt an der Christian-Kretzschmar-Schule in Merzig hervor. Eine Projektwoche lang stand die Schule Kopf und bereitete sich auf das große Ereignis am Weltaidstag in der ausverkauften Stadthalle vor, das für alle Sinne etwas zu bieten hatte: Das Foyer der Stadthalle war mit Palmen und einer selbst gebastelten afrikanischen Rundhütte dekoriert und ähnelte mit all seinen Verkaufsständen eher einem afrikanischen Basar. Selbst die Konzerthalle war mit selbst hergestellten, afrikanischen Ornamenten dekoriert. Der Duft von frisch frittierten Chamuças lag in der Luft. Der Höhepunkt: Der Projektchor zog mit afrikanischer Musik durch das Publikum auf die Bühne und ließ von Stund‘ an niemanden auf seinen Stühlen sitzen.

Eigentlich war das Schulprojekt als einmalige Spendenaktion gedacht. Rund 10.000 € kamen schließlich für den guten Zweck in Afrika zusammen – und damit sollte dann auch Schluss sein! Doch es kam ganz anders: Aus dem Schulprojekt wurde der Verein Ein Licht für Afrika. Und der ist, fast 20 Jahre später, noch immer voller Energie am Start.

Noch immer engagieren sich ehemalige Schüler*innen im Verein.

Da wäre zum Beispiel Isabel (links), die damals bereits im Schulchor sang. Als ihr Musiklehrer (Mitte) sie 2007 fragte, ob sie Interesse an einem Projektchor habe, ließ sie sich nicht lange bitten. Seit der ersten Stunde bereichert sie den Chor mit ihrer Stimme.

Oder Sara (rechts), die das gleiche Schicksal teilt: „Durch Sie bin ich doch ans Singen gekommen!“, ließ sie Goergen damals wissen. Und heute ist sie nicht nur auf der Bühne zu sehen, sondern engagiert sich auch auf vielfältige Art und Weise im Vorstand. „Mehr als mein halbes Leben habe ich mit ELfA verbracht. Das muss man sich mal überlegen!“, stellt Sara fest.

Isabel bringt mittlerweile ab und an ihre Kinder mit in die Proben. Davon sind die drei ehemaligen Schülerinnen in der ersten Reihe allerdings noch weit entfernt: Sara (rechts) ist erst vor zwei Jahren Mutter geworden, Anna (links) und Lea (Mitte) sogar erst vor ein paar Monaten (Stand August 2025). Aber Christoph Goergen spekuliert dennoch auf baldigen Nachwuchs für sein Kinderchorprojekt „Kleine Lichter für Afrika“.

von links nach rechts: Anna, Lea, Sara, Stadthalle 2023

Ebenfalls seit der ersten Stunde dabei: Laura, linkes Bild in der Mitte. Laura hat doch tatsächlich ein dreimonatiges Praktikum bei unseren Freunden in Namibia gemacht. Aber darüber ist an anderer Stelle ausführlicher die Rede. Lea (mittleres Bild) hier als Solistin neben Zapo aus Namibia. Aber es hatte auch immer wieder Jungs gegeben, die das Singen schon als Schüler cool fanden, wie Stefan beispielsweise (rechtes Bild).

Seit 2007 ist Afrika ihre Leidenschaft – und das Singen natürlich! Kathrin war sogar bei beiden Workcamps in Mosambik dabei. Außerdem engagiert sie sich seit Vereinsgründung im ELfA-Rat!

Auch Bassist Steven und Schlagzeuger Benni sind ehemalige Schüler der CKS und dem Projekt bis heute treu geblieben.

Sind das nicht goldige Fotos aus den Tiefen des Archivs? Musiklehrer Goergen bildet sich ja ein, dass Benjamin (linkes Bild, rechts) nicht zuletzt in der Trommel-AG sein Talent zum Schlagzeugspielen entdeckte. Auf selbigem Bild sitzt in der Mitte Ali, der Jahre später viele mit seinem Können als Rapper verblüffte. Aber dazu unten mehr. Auch auf den großen Bühnen zeigen die Schüler*innen kein Lampenfieber und haben immer viel Spaß, sei dies mit der Trommel-AG oder dem Schulchor oder gar bei einer Tanzeinlage 2012 im Zeltpalast Merzig, für die sich natürlich die ehemalige Prima Ballerina aus Mosambik, Joaquina Siquice, verantwortlich zeigte. Das letzte Bild zeigt den Kinderchor der CKS, wie er 2007 bei der Generalprobe diszipliniert auf seinen Einsatz wartet.

Schöne Erinnerungen an die Zeit vor ELfA! Der Kontakt zu Joaquina Siquice war bereits geknüpft und Musiklehrer Goergen engagierte sie für Workshops an der CKS. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt und konnte weiterentwickelt werden.

Hier der damalige Schulchor 2006 bei einem Auftritt mit Joaquina (leider nicht im Bild) in Saarbrücken-Burbach. Das Trommeln ist nicht nur was für Jungs.

Beitrag zur internationalen Bildungskampagne „1GOAL – Bildung für alle“ (Gemeinsam für Afrika), WM 2010;
Die CKS wünscht 2022 Menschen auf der ganzen Welt „Frohe Weihnachten“.